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Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres 2006


Winfried Growe, Preisträger 2006
Winfried Growe
Preisträger 2006
Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres Dr. Gerd Albert Stender, Preisträger 2006
Dr. Gerd Albert Stender
Preisträger 2006

 

von links: Albert Detmers, Nikolai Stender, Carolin Stender, Dr. Gerd Albert Stender, Sebastian Stender, Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Rita Süssmuth, Jessica Growe, Isabel Growe,Winfried Growe, Prof. Dr. Ulrike Detmers

Foto: Holger Groß, BILDSCHÖN

 

 

Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres 2006

Festliche Premiere im Dachgartenrestaurant Käfer, Deutscher Bundestag, im Reichstagsgebäude, Platz der Republik, 11011 Berlin.

Der Metallfacharbeiter Winfried Growe und der leitende Facharzt für Radiologie Dr. Gerd Albert Stender sind die ersten Familienväter, die mit dem "Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres" 2006 ausgezeichnet wurden. Das Preisgeld betrug 2x 5.000 Euro.

Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen ist Schirmherrin.

Der Metallfacharbeiter Winfried Growe und der Facharzt für Radiologie Dr. Gerd Albert Stender kümmern sich intensiv um die Förderung der Entwicklung ihrer Kinder, beteiligen sich an den im Haushalt anfallenden Arbeiten und halten ihrer Partnerin damit den Rücken frei für deren berufliche Karriere. Beide Familienväter üben wie ihre Ehefrauen einen Beruf zu Erwerbszwecken aus. Prof. Dr. Ulrike Detmers übergab vor über 100 geladenen Gästen das Preisgeld und würdigte die Preisträger mit den Worten "Ihre familiären Leistungen sind vorbildlich für viele Väter, die sich wünschen, mehr Zeit für die Kinder zu haben. Sie fördern die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder und die berufliche Karriere ihrer Frauen."

Der Preis wurde im Jahr 2006 von der Großbäckerei für Vollkornbrote und internationale Brotspezialitäten, Mestemacher GmbH, Gütersloh, verliehen. Initiatorin des Preises ist Frau Prof. Dr. Ulrike Detmers, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe, Leitung Zentrales Markenmanagement und Social Marketing. Die hauptamtliche Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Bielefeld stellte bei der Übergabe des Preises heraus, dass Winfried Growe und Dr. Gerd Albert Stender sich bewusst dafür entschieden haben, Erziehungsaufgaben zu übernehmen, und sich an der Hausarbeit zu beteiligen. Diese traditionellen Aufgaben von Hausfrauen und Müttern erledigen beide, um der Partnerin den Rücken freizuhalten, damit auch diese Karriere machen kann. Beide Väter führen eine egalitäre Ehe, in der beide berufstätig sind und gemeinsam die Kinder erziehen. Die partnerschaftliche Lebensweise wird in Deutschland noch zu selten in die Praxis umgesetzt. Das führt unter anderem oftmals dazu, dass Frauen wie Männer befürchten, durch die Geburt eines Kindes überfordert zu werden. Junge Männer packt nicht selten die Angst davor, die finanzielle Last eines Alleinversorgers nicht schultern zu können, und junge Frauen befürchten nach der Geburt eines Kindes das Ende einer eigenen Karriere, weil in Deutschland noch keine optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet ist.

Der Stifter des Preises greift diese Problematik auf und macht deutlich, dass das Kinderkriegen und einen Beruf ausüben mit Spitzenvätern ohne Weiteres machbar ist. Sowohl Winfried Growe als auch Dr. Gerd Albert Stender sind davon überzeugt, dass es wichtig ist, seit der Geburt ihrer Kinder Einfluss zu nehmen auf die charakterliche und geistig-körperliche Entwicklung des Nachwuchses. Ebenso ist es für beide selbstverständlich, dass die Mutter ihrer Kinder ein Recht auf eine eigene berufliche Karriere, ein eigenes Einkommen und eine selbst erwirtschaftete Altersvorsorge hat. Aus dieser Überzeugung heraus handeln beide und schaffen damit bestmögliche Voraussetzungen für das praktizierte partnerschaftliche Ehe- und Familienmodell. Mit dazu beigetragen haben deren Vorgesetzte, Bernard Panreck, Leiter des Personal- und Sozialwesens bei der Firma LMC Caravan GmbH & Co. KG und Dr. D. E. Apitzsch, Chefarzt der Radiologischen, Interventionellen und Nuklearmedizinischen Abteilung an der Städtischen Paracelsus-Klinik Marl. Beide Männer waren bereit, sich für die Väter einzusetzen, ohne dass darunter deren Arbeitsproduktivität leidet.

Die Gütersloher Mestemacher-Gruppe ist ein in 80 Ländern vertretener Anbieter von Vollkornbroten und internationalen Brotspezialitäten. Das Unternehmen wurde 1871 als Stadtbäckerei gegründet. Heute umfasst die Mestemacher-Gruppe fünf Betriebe und beschäftigt rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Frühjahr 2002 erwarb die Mestemacher GmbH die Mehrheit an der Aerzener Brot und Kuchen GmbH, Aerzen, Spezialist für preiswerte Vollkornbrote und Tiefkühlkuchen. Damit erhöhte sich der Umsatz im Jahr 2005 auf 80,8 Millionen Euro. Seit Jahren engagiert sich die Mestemacher GmbH für Social Marketing Projekte. Unter anderem wird der Mestemacher KITA-Preis verliehen, der in jährlich wechselnden Regionen Deutschlands Kindertagesstätten für geschlechter-demokratische Erziehung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf auszeichnet. Der MESTEMACHER PREIS MANAGERIN DES JAHRES basiert auf dem Engagement der Initiatorin, Prof. Dr. Ulrike Detmers, die sich in ihrer Forschung seit vielen Jahren mit Fragen der Geschlechterdemokratie und des Gender Mainstreaming als Erfolgsfaktoren für die Wirtschaft beschäftigt. "Der historisch bedingte Einfluss auf wirtschaftliche und unternehmerische Entscheidungen ist in Deutschland zu männerlastig. Deshalb treten wir für geschlechtlich gemischte Teams ein. Auf die Leistungsfähigkeit von Frauen können weder die Wirtschaft noch die Unternehmen verzichten. Leistungsträger werden gebraucht und dabei spielt das Geschlecht nicht die entscheidende Rolle", äußert die Unternehmerin und Wirtschaftsprofessorin Detmers immer wieder in ihren Veröffentlichungen und Vorträgen.

Die Preisträger des Mestemacher Preises hat die Initiatorin persönlich ausgewählt. Das schriftlich Niedergelegte, in der die Erziehungs- und Hausarbeiten der Familienväter ausführlich beschrieben sind, und die mit einem Interviewleitfaden gestützten Gespräche haben Detmers überzeugt, dass beide Väter die von ihr aus der Taufe gehobenen Anforderungen an Spitzenväter bestmöglich erfüllen.

Ab 2007 trifft die Initiatorin die Auswahl mit Hilfe eines umfangreichen Fragebogens. Informanten, die nicht zur Familie des vorgeschlagenen Familienvaters gehören, können den ausgefüllten Fragebogen einreichen. Für die Richtigkeit der Angaben bürgen Personen, die in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zum empfohlenen Familienvater stehen.



Fragen zur Mestemacher-Gruppe und zum Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres beantwortet:

Prof. Dr. Ulrike Detmers

Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin
der Mestemacher-Gruppe
Leitung Zentrales Markenmanagement und Social Marketing

Am Anger 29

33332 Gütersloh

Tel.: +49-(0)5241 / 87 09 - 68/-23

Fax: +49-(0)5241 / 87 09 - 45

von links: Mechthild Freitag-Growe, Jessica Growe, Bernard Panreck, Isabel Growe, Albert Detmers, Nikolai Stender, Winfried Growe, Dr. Gerd Albert Stender, Sebastian Stender, Prof. Dr. Ulrike Detmers, Dr. Dieter E. Apitzsch, Prof. Dr. Kerstin Stender-Monhemius, Carolin Stender

Foto: Holger Groß, BILDSCHÖN