MESTEMACHER PREIS MANAGERIN DES JAHRES

Laudatio auf Angelika Gifford

Lars G. Strinnholm, Founder Market Cap Group

anlässlich der Verleihung des Preises „Managerin des Jahres 2009“
von Lars G. Strinnholm, Founder Market Cap Group
Berlin, 18. September 2009

Guten Tag meine Damen und Herren,
Es ist einfach wunderbar hier in der schönen Stadt Berlin sein zu dürfen. Dieses prachtvolle Hotel schafft die perfekte Kulisse für die Feierlichkeit, an der Sie alle heute teilnehmen.
Bevor ich beginne, möchte ich aber zunächst die Gelegenheit wahrnehmen, der Initiatorin und Chefin des Preises, Prof. Dr. Ulrike Detmers, zu danken dafür, dass es diesen wichtigen Preis gibt. Ich lege großen Wert auf eine gesunde Work Life Balance, so dass es mir besonders viel bedeutet, anlässlich Ihrer Veranstaltung zu sprechen. Besonders dankbar bin ich, dass ich von einem Teammitglied meiner ehemaligen Organisation bei Microsoft eingeladen worden bin – Frau Gifford. Übrigens werde ich mit der Genehmigung von Frau Gifford ihren offiziellen Spitznamen „Angie“ in meiner heutigen Laudatio verwenden.
Außerdem möchte ich der Familie Detmers sowie der Auswahlkommission meine größte Anerkennung für die sehr wichtige Aufgabe der Förderung weiblicher Führungskräfte in Deutschland aussprechen. Wenn wir alle an diesem Strang ziehen, werden wir schon bald eine andere Welt vorfinden. Es ist so wichtig, positiv zu denken, und die Presse spielt hier eine wichtige Rolle. Ich bin sehr froh, dass einige Pressevertreter unter uns sind, so können Sie darüber in Ihren jeweiligen Medien berichten.
Wir sind hier, um die beste Managerin zu feiern. Darum sollten wir einmal klarstellen, was wir alle darunter verstehen. Innerhalb unseres Unternehmens verwenden wir die folgende Definition für das Management:
„Wünschenswerte Ergebnisse liefern, indem drei verschiedene Ressourcen optimal genutzt werden, nämlich Menschen, Geld und Sachmittel“
So einfach ist das. Aber lassen Sie uns das näher betrachten. Wünschenswerte Ergebnisse setzen kristallklare Ziele voraus. Aber nicht nur das, jedes Ziel muss S.M.A.R.T. sein, d.h. es muss spezifisch sein, es muss messbar sein, es muss von den Menschen akzeptiert werden, es muss realistisch sein und es muss auf einem genauen Zeitplan basieren. Ich bin sicher, dass Ihnen allen klar ist, dass es eine der herausragenden Fähigkeiten von Angie ist, zusammen mit einer Person das passende Ziel zu umreißen, um dann diesem Individuum mit Ratschlägen und ihrer Unterstützung zu helfen. Das ermöglicht dieser Person gute Leistungen zu erzielen. Auf das richtige Budget und die optimale Ausstattung werde ich heute nicht näher eingehen. Aber erlauben Sie mir bitte, dass ich ein wenig später auf das Führen von Mitarbeitern zurückkomme.
Lassen Sie uns nun über Leadership reden. Zuallererst – was ist der Unterschied zwischen Management und Leadership und was verstehen wir darunter? Ich habe gute Neuigkeiten für Sie! Diese Definition ist viel leichter als die für Management. Die Definition, die wir für Leadership verwenden, lautet:
„Auf Menschen oder eine Gruppe von Menschen einwirken bzw. sie beeinflussen“
Vielleicht ist das eine zu leichte Definition, aber lassen Sie uns das Ganze näher betrachten. Genau in diesem Moment tue ich alles, um Sie zu beeinflussen – jeden von Ihnen. In diesem Sinne leite ich jeden von Ihnen. Im Gegenzug beeinflusst aber jeder von Ihnen auch mich.
Wenn zum Beispiel jemand von Ihnen auf die Tastatur eines PC`s einhämmern würde, um Notizen meines Vortrages während eines Meetings festzuhalten, könnte ich das so interpretieren, dass diese Person sich nicht wirklich für meine Rede interessiert. Das würde sich sehr negativ auf mich auswirken und diese Person würde mich negativ beeinflussen. Andererseits, wenn Leute in demselben Meeting mit ihren Köpfen nicken, dann würde ich höchstwahrscheinlich denken, dass ich ihre volle Aufmerksamkeit genieße und mich sehr gut dabei fühlen. Das würde mein Selbstvertrauen steigern, mein Engagement und möglicherweise auch meine Motivation.
Oder denken Sie darüber anhand einer Metapher nach:
Ein enger Freund oder vielleicht Verwandter von Ihnen ist gestorben und wurde auf dem Friedhof beigesetzt. Sie beschließen, ihn dort zu besuchen und während Sie über den Friedhof gehen, kommen Erinnerungen in Ihnen hoch – gute und schlechte. Denken Sie darüber nach, eine Person, die einen oder zwei Meter unter der Erdoberfläche begraben liegt – vielleicht sogar eingeäschert – beeinflusst Sie, diese Person leitet Sie. Mein Standpunkt ist, dass Sie als ein Mensch anderen Menschen viel bedeuten und dass Sie jede Sekunde viele Menschen beeinflussen, obwohl Ihnen das meistens gar nicht bewusst ist.
Angie ist es sehr wohl bewusst, dass sie Menschen beeinflusst – immer. Hierbei handelt es sich nicht um standardmäßige Führung. Alles was sie tut geschieht aktiv und bewusst, um Menschen positiv zu beeinflussen und eine großartige Umgebung für die Menschen zu schaffen, die um sie herum sind.

Da wir nun ein gemeinsames Verständnis von Leadership und Management gefunden haben, möchte ich Sie gerne 13 Jahre zurück in die Vergangenheit führen. Wir hatten bei Microsoft einen großen Bedarf, Dinge zu beschleunigen. Die verschiedenen regionalen Niederlassungen zu verändern. Ein Wandel, der schneller geschehen sollte als je zuvor. Wir befanden uns im „Zeitalter des Internets“ und Microsoft entwickelte gerade Produkte für Großunternehmen. In der Vergangenheit war Microsoft nur als ein Desktop-Lieferant erfolgreich. Nun wollten wir auch im Feld fachspezifischer Anwendungen erfolgreich sein, zum Beispiel für Banken, Versicherungsgesellschaften und Industrien wie Siemens, Bosch, BMW, Luftverkehrskontrollsysteme etc. All das gemäß dem allgegenwärtigen, berühmten Microsoft-Leitspruch:
„Ein PC auf jedem Schreibtisch und in jedem Haushalt“
Ich suchte jemanden, der Mitarbeitern in großen Ländern wie Deutschland, Frankreich, England und Italien helfen konnte, jedoch auch in den kleineren Ländern wie Skandinavien, Belgien, Österreich, Schweiz, Polen etc. Einige Länder würden sich den Veränderungen widersetzen, andere würden Vorreiter des Wandels sein. Ja, ich war auf der Suche nach einem „Change Agent“ – „Veränderungsmanager“, und zwar einem Veränderungsmanager, der anstatt auf hierarchischer Macht, komplett auf Rhetorik und Einfluss setzen würde. Ich reiste auf meiner Suche kreuz und quer durch Europa – jedoch ohne Erfolg. Ich konnte nicht die Person finden, die ich suchte.
Dann kam während eines internationalen Meetings bei Microsoft ein Mann auf mich zu. Es handelte sich um einen Australier, der Microsoft Services in München leitete. Er sagte, dass er jemanden kenne, der den Job übernehmen könne. Er weckte mein Interesse, und ich bat ihn, mir mehr darüber zu erzählen. Er beschrieb eine Frau, die auf jeden Fall die richtige Ausbildung besaß, jedoch nie auch nur annähernd etwas Ähnliches gemacht hatte, wonach ich suchte. Obendrein arbeitete sie in seiner Beratungsorganisation. Beratung hat bei Microsoft einen hohen Stellenwert, ist jedoch nicht gerade der Bereich, der die Geschäftsentwicklung vorantreibt. Also handelte es sich kaum um die Art von Manager, die ich suchte. Trotzdem überzeugte er mich, Angie kennenzulernen und einer der Hauptgründe, weshalb er das tat, war, dass er ihr derzeitiger Vorgesetzter war. Er sagte, dass sie eine viel größere Herausforderung benötigte, als er selbst ihr geben könne. Ich würde sagen, das ist ein Top Manager!
Ich lernte Angie kennen und ihre Ausbildung war in Ordnung; sie hatte sogar internationale Erfahrung, aber ihre Kompetenz entsprach nicht genau dem, was ich wollte. Marketing war gut, doch es war ein Nachteil, dass sie aus der Dienstleistungsorganisation kam. Andererseits war ihr Selbstvertrauen bemerkenswert -sie konnte durch Mauern gehen. Eine enorme Motivation, ein klarer Fokus, viel Energie und ein starkes Engagement. Ihre soziale Kompetenz war bemerkenswert und ich konnte keinerlei Ängste ihrerseits feststellen. Aber was noch wichtiger war: Sie wollte den Job unbedingt. Kurz: Ihre innere Einstellung war bombig, ihre Fähigkeiten hingegen ließen noch zu wünschen übrig. Ich glaube sehr stark daran, Menschen nach ihrer inneren Einstellung zu besetzen und dann in den erforderlichen Fähigkeiten zu schulen.
Um eine lange Geschichte schnell zu Ende zu bringen: Angie bekam den Job und machte ihre Sache sehr, sehr gut. Sie verbrachte viel Zeit damit, mit den Organisationen eines jeden Landes zusammenzuarbeiten, sie davon zu überzeugen, wie der Wandel vollzogen würde, welche Leute sie einstellen sollten und wie sie mit Großunternehmen kommunizieren sollten. Sie leitete ein IT-Projekt, das die Verkaufsorganisation benötigte, und sie verbrachte viel Zeit mit dem Consultingbereich eines jeden Landes, um diese bei den Änderungen und den neuen Anforderungen der Kunden in Bezug auf die „EDV rund um die Uhr“ zu unterstützen. Sie entwickelte Zielvorgaben für jedes Land, um sehen zu können, wie es hinsichtlich kritischer Erfolgsfaktoren stand. Sie entwickelte einen farbkodierten Bericht, der die Aufmerksamkeit eines jeden Geschäftsführers fand: Grün für gute Leistung, Gelb – OK, aber du kannst noch etwas von anderen lernen und Rot – du solltest dich schnell verbessern. Sie brachte das Management aus Großbritannien dazu, nach Deutschland zu reisen, um neue Arbeitsmethoden abzuschauen und umgekehrt, quer durch Europa. Das war eine typische, Best Practice Methode, die sie propagierte, anstatt den verschiedenen Organisationen selbst Instruktionen zu erteilen.
Sie übertraf sich selbst und lieferte Top Ergebnisse.
Natürlich gingen auch einige Dinge schief. Bei einem Mensch mit so viel Energie und Selbstvertrauen erwartete ich, dass Dinge auch mal falsch laufen würden, aber es gab keine größeren Probleme. Ich konnte ihr leider nicht die Führung bieten, die sie benötigt hätte. Meine Entschuldigung hierfür war, dass ich in Paris weilte und Angie in München war. Allerdings lernte Angie schnell, die Instruktionen und die Unterstützung einzufordern, die sie von meiner Seite benötigte. Das Weniger an Führung, als sie eigentlich benötigte, motivierte sie sogar umso mehr.

13 Jahre später stehe ich nun hier und kann sagen, dass ich überhaupt nicht überrascht bin. Ich wusste, dass sie auch in der Zukunft alles gut machen würde. Ich verfolgte ihre Schritte aus der Entfernung nachdem sie später ein Mitglied des „German Senior Leadership Team“ geworden war. Ich hörte von Ihrem Erfolg, als sie ein komplexes Reorganisationsprojekt für Microsoft Deutschland leitete, wo sie wieder Herausragendes leistete und aufgrund ihrer Führungsqualitäten und ihrer Fähigkeit, Mitarbeiter dafür zu gewinnen und sie kontinuierlich zu motivieren – sogar in Zeiten umfangreicher Veränderungen. Unter ihrer Leitung floriert der Geschäftsbereich Öffentliche Verwaltung, den sie seit den letzten 3 Jahren leitet und obwohl Angie erneut wenig über die Thematik wusste, als sie diese Rolle übernahm – in diesem Falle die Besonderheiten der Öffentlichen Verwaltung – lernte sie in Lichtgeschwindigkeit und wurde bald zum „Trusted Senior Advisor“ , Beraterin des Vertrauens, für ihre Kunden, und konnte mit jedem IT Chef in der deutschen Verwaltung auf Augenhöhe reden.
Wenn ich heute mit Angie spreche, stelle ich fest, dass ihre innere Einstellung, die ich bereits vor 13 Jahren bewunderte, immer noch dieselbe ist. Sie hat sich enorm entwickelt und nun sind auch ihre Kompetenzen und Erfahrung ausgezeichnet. Sie arbeitet eng mit den Menschen zusammen die sie führt. Sie setzt kristallklare Ziele, die sie gut im Auge behält. Wann auch immer Rat und Unterstützung benötigt werden – Angie ist zur Stelle. Sie ist ein Vorbild als Managerin. Und wie ich zuvor sagte: Ihr ist bewusst, dass sie jede Sekunde Einfluss auf Menschen ausübt.
Es muss aber noch über eine andere Sache gesprochen werden: Und zwar die langfristige Balance im Leben.
Als ich Angie einstellte, war sie Single. Pat, Angies Ehemann, spielt eine große Rolle in Bezug auf ihren Erfolg. Er ist Amerikaner, allerdings ein Amerikaner, der, als er noch in Seattle lebte, bereits ziemlich europäisiert war. Angie nutzte ihre außerordentliche Rhetorik und natürlich ihren Charme und war erfolgreich. Sie „importierte“ Pat nach Deutschland. Und auch Pat selbst war neben der Unterstützung für Angie beruflich sehr erfolgreich. Es war für beide keine Frage, dass sie gemeinsam die Sorge für ihren Sohn Kevin übernehmen würden, nachdem sich ihre Familie vergrößert hatte. Obwohl das absolut fair klingt, ist das in vielen Familien nicht selbstverständlich. Es trug dazu bei, Angie zu ermöglichen, ihr unglaubliches Potential auch zu entwickeln. Auch der Rest ihrer Familie, aber auch ihre Freunde, haben über die Jahre hinweg eine unglaubliche Rolle bei der Unterstützung ihres Erfolges gespielt. Pat, ihre Freunde und ihre Familie sollten stolz auf das sein, was sie getan haben.
Es ist an der Zeit zu resümieren. Ja, man kann Leute mit einem großen Potential einstellen. Wenn man sie aufgrund ihrer inneren Einstellung besetzt, dann ist man auf einem guten Weg. Wenn diese Mitarbeiter dann echte Herausforderungen erhalten, wenn sie ein förderliches Familienleben haben und schließlich dafür gesorgt ist, dass die notwendige Balance in ihrem Leben herrscht, dann stehen die Chancen sehr gut. Das gilt für uns alle – Männer und Frauen.
Die Geschichte Angies ist eine Erfolgsgeschichte, aus der andere lernen können.
Ich bin sicher, dass sie auch künftig weiterhin sehr gute Leistungen erbringen wird, so lange sie gesund bleibt, die unterstützende Familie hat und den Willen, weiter zu machen.
Nun nutze ich diese großartige Gelegenheit, Dich direkt anzusprechen, Angie. Ich würde Dir gerne eine neue Herausforderung im Leben geben. Das könnte eine der größten Herausforderungen sein, mit denen Du jemals konfrontiert worden bist. Und ich hoffe, Du nimmst sie an. Aber ich werde auch eine Ablehnung akzeptieren, allerdings würde mich das ein wenig traurig stimmen.
Die Herausforderung ist:
Für Vasaloppet trainieren und daran teilnehmen. Vasaloppet ist ein berühmtes Langlauf-Event in Nordschweden. Es findet jedes Jahr am ersten Sonntag im März statt. Für all diejenigen, die sich nicht mit dem Event auskennen: Es handelt sich um 90km, und fast 100.000 Menschen legen diese Entfernung in der letzten Woche im Februar zurück. Ungefähr 14.000 Menschen tun das jedes Jahr an dem besagten Sonntag. Es wäre großartig, wenn Du dabei sein würdest.
Das ist eine lebenslange Herausforderung, und ich erwarte nicht, dass Du Vasaloppet im Jahre 2010 oder im Jahr danach absolvierst, weil das unmöglich wäre. Setze Dir Deine Ziele über eine Spanne von fünf Jahren. Du weißt wie Du das schaffen kannst, denn Du bist die Beste, Angie. Und noch eins, nimm Pat mit auf Deine Reise.
Hiermit möchte ich für die Fortsetzung der Feierlichkeiten das Wort zurück an die Initiatorin Prof. Dr. Ulrike Detmers geben. Ich danke Ihnen allen dafür, dass Sie da sind und für Ihre Unterstützung dieser Veranstaltung, sowie für Ihre Aufmerksamkeit.

Wie setzt sich die Auswahlkommission zusammen?

Die Preisträgerin wird von einer Auswahlkommission bestimmt. Mitglieder der Kommission sind (von links nach rechts):

PROF. DR. ULRIKE DETMERS
Initiatorin und Vorsitzende der Auswahlkommission.

GABRIELE FÖRSTER
Verlagsleiterin Westfalen-Blatt, Vereinigte Zeitungsverlage GmbH. Geschäftsführerin Panorama, Print & Picture, Busse Verlag, BusseCollection Bielefeld. Nach der Ausbildung zur Werbefachfrau folgte ein abgeschlossenes BWL-Studium mit Fachrichtung Marketing. Seit 1976 beim Westfalen-Blatt, ab 1981 in leitender Position. Im Verlagswesen liegt ihr besonders die Ausbildung am Herzen verbunden mit der Förderung der jungen Menschen. Obwohl nicht unbedingt Befürworterin der Frauenquote unterstützt sie vehement das Weiterkommen der weiblichen Mitarbeiterinnen im Verlagswesen. Unter ihrer Leitung haben sich die Einstellungen im Verlagswesen verdreifacht. Credo: Frauen arbeiten nicht unbedingt besser aber anders als Männer. Intuitive, gradlinige, faire, offene und emotionale Eigenschaften müssen Unternehmen und damit auch die Wirtschaft ausnutzen. Dann werden Frauen auch die Welt retten.

ANDREA STEGEN
Seit 2013 geschäftsführender Gesellschafter der DeWi Back-Gruppe. Der Brot- und Backwarenexperte war in der Zeit von 2001 bis 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung der Hiestand Holding Deutschland und von 2005 bis 2012 Konzernleitung Hiestand International.

ANGELA WISKEN
Angela Wisken ist Sprecherin der Geschäftsführung des Deutschen Fachverlags in Frankfurt am Main. Die dfv Mediengruppe gehört mit einem Umsatz von rund 145 Mio. Euro zu den größten konzernunabhängigen Fachmedienunternehmen in Deutschland und Europa. Einschließlich der Tochtergesellschaften veröffentlicht der dfv über 90 Zeitschriften und digitale Angebote, ergänzt durch ein breites Spektrum an Branchenveranstaltungen. Wisken, langjährige Chefredakteurin der Lebensmittel Zeitung, ist in der dfv Geschäftsführung seit 2012 verantwortlich für die publizistische Grundausrichtung der Titel-Gruppen Lebensmittel Zeitung, TextilWirtschaft und Horizont sowie für die Entwicklung digitaler Medienangebote.

BARBARA ULREICH
Seit 2005 Geschäftsführerin des hessischen Dachverbandes Weiterbildung Hessen e.V. Langjährige Führungserfahrung in der Wirtschaft und im Bildungswesen, von 1995 bis 2005 Geschäftsführerin der IHK Frankfurt am Main und der Arbeitsgemeinschaft hessischer IHKs, dort Initiatorin des Projektes „FrauenMachtKarriere®“. Mitglied im Förderkreis des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse an der Goethe Universität Frankfurt am Main, Mitglied im Deutschen Akademikerinnenbund e.V., Mitglied in der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947 e.V.

DR. MARGARITA TCHOUVAKHINA
Frau Dr. Tchouvakhina arbeitet als Abteilungsdirektorin in der volkswirtschaftlichen Abteilung der KfW Bankengruppe und ist für die Trendanalysen und Evaluationen zuständig. Sie ist eine ausgewiesene Gründungs-, Mittelstands- und Finanzierungsexpertin. Sie ist Diplom-Ökonomin (RUS) und Diplom-Kauffrau, als gebürtige Russin studierte und promovierte sie an der Moskauer Lomonossow-Universität und an der Universität Köln. Sie ist Gastprofessorin für Personalführung und Coaching an der Wirtschaftsakademie Bukarest.


Wer ist die Initiatorin des Preises?

Die Initiatorin des MESTEMACHER PREISES MANAGERIN DES JAHRES ist Dr. Ulrike Detmers, hauptamtliche Professorin im Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit an der Fachhochschule Bielefeld. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Forschungsprojekte über Frauen in der Wirtschaft. Sie ist Herausgeberin der Buchreihe „Frau und Beruf“ im LIT Verlag, Münster.

Als Mitgesellschafterin der Mestemacher-Gruppe sowie als Leiterin der Ressorts Zentrales Markenmanagement und Social Marketing, hat sie die Entwicklung der Unternehmensgruppe aktiv mitgestaltet. Sie ist unter anderem Initiatorin und Motor zahlreicher Social Marketing Projekte des mittelständischen Familienunternehmens.

Dazu gehören das 1994 ins Leben gerufene Projekt PANEM ET ARTES, ein Angebot an Künstler, Brotdosen zu gestalten, sowie der mit 16.750 Euro dotierte KITA-PREIS. Dieser Preis zeichnet Kindertagesstätten für das Bemühen um geschlechterdemokratische Erziehung und für die Unterstützung der Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Seit 2006 wird der mit zweimal 5.000 Euro ausgestaltete Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres vergeben. Mit der inzwischen 7. Edition des Mestemacher Frauenkalenders würdigt das Unternehmen unter anderem herausragende Frauen des 20. und 21. Jahrhunderts.

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